Fit für Österreich

Die UNION Jugend beim Bewegungskongress in Saalfelden

Schon auf der vierstündigen Autofahrt zum Bewegungskongress zeigte sich etwas, was sich das ganze Wochenende über wieder einmal bewahrheiten sollte: 1) Uns wird nicht fad und 2) dass sich die Sportunion Jugend Mitglieder immer zusammenfinden. So trafen wir (Verena, Pia und die Perchtoldsdorfer Vorturner Flo, Viki und Veronika) überraschenderweise und entgegen aller Wahrscheinlichkeit auf einer der vielen Raststätten zwischen Wien und Saalfelden auf vier andere (Wolfi, Anna, Max und Kraki) aus diesem Eck von Österreich.
Ein paar Stunden später fanden sich dann alle 360 Teilnehmer (das hat unser Sportstaatssekretär via Videobotschaft nachgezählt ;-) ) im HIB ein, um die Eröffnung und vor allem die Luftballon-Animation mitzumachen.
Dann mussten wir uns auch schön gemäß unserer selbstgewählten Arbeitskreise aufteilen. Viele trafen sich bei den Fadenspielen wieder und haben bis jetzt den Faden nicht verloren, aber auch die meisten anderen Arbeitskreise sollen ganz interessant gewesen sein.

Nach einem portionsmäßig etwas kleinen Abendessen kam für fünf von uns (Flo, Verena, Viki, Silvia und mich) der Weg zum Quartier. Also Viki kann jetzt auch in der Dunkelheit und in jedem Gelände reversieren, „Lenzing 62“ liegt nicht in Lenzing (was ein Navi und dann in Folge auch uns sehr verwirren kann), ich hab mich im Autostoppen zwecks nach dem Weg fragen geübt, Silvia im Nachahmen von Tierstimmen und wenn man bei der Wegbeschreibung eine Abzweigung vergisst landen die Menschen am anderen Ende des Telefons nicht dort, wo sie hinwollen. Irgendwann waren wir dann aber doch dort, wo wir hin wollten und da uns auch der große Hund nicht gefressen hat, konnten wir unsere Zimmer beziehen.

Zum Vortrag am Abend trafen wir dann aber wieder alle in der HIB ein, vor allem auch weil die 2 offiziellen Fotographen aus unseren Reihen stammten.

Der Versuch am nächsten Tag zu Christines Bewegungsimpuls mitzumachen scheiterte kläglich, aber zu den Arbeitskreisen waren wir pünktlich. Das teilweise für einen Bewegungskongress und unsere Bedürfnisse etwas große Zuwenig an Bewegung glichen wir dann eben selber aus – wenn sich beispielsweise alle Arbeitskreisteilnehmer auf einer Bank nach Vornamen sortieren sollen ist natürlich viel mehr Platz für die anderen, wenn die 3 Teilnehmer mit „V“ sich am Ende Platz sparend stapeln. Und quer durch den Raum gespannte Schnüre verlangen ja quasi danach, als Hindernisse beim Räder schlagen verwendet zu werden.

Der Nachmittag war für die Teilnehmer vom Koordinationstrainings-Arbeitskreis und Wolfi’s gut aufbereiteter „Zappelphilipp“-Einheit mit mehr Action und favorisierten Geräten (Turngeräte bzw. unsere geliebten Becherln, Jonglierbällen, Simon Challange und Flower-Sticks) verbunden.

Am Abend vertrösteten wir unsere knurrenden Organe mit den Snacks vom Stehempfang und warteten mehr oder weniger wach auf den Beginn des Abendprogramms. Nach einer Rede und dem Massenfoto – auf das wir sehr kreativ und amüsant, wenn auch nicht 100% effektiv natürlich auf den Union-Jugend-Banner mit draufbrachten – entschieden sich einige von uns das Abendessen nachzuholen und der Rest der Sportunion lies sich von dem Kabarett unterhalten.

Wieder eine (diesmal eine Stunde längere) Nacht später fand sich jeder wieder bei seinem gewählten Arbeitskreis ein, um den letzten Halbtag noch möglichst bewegungsreich zu gestalten. „Gerätelandschaften“ lassen sich natürlich herrlich bespielen und wenn man uns dann auch noch Stofftiere dazugibt sind wir ja kaum mehr zu halten. Schlussendlich war jedoch auch das zu Ende und wir mussten uns wieder unten im Kongresszentrum Saalfelden einfinden, um uns Flo’s Fotoshow etliche Male anzusehen und auf die Schlussrede zu warten.

Nach einer mäßig stark besucht Rede begaben wir uns recht schnell auf den Heimweg. Auch der Rest der Union Jugend kam gut und sicher um ein paar Erfahrungen, einen Rucksack, Stifte, Blöcke usw. reicher zu Hause an – man darf gespannt sein, wie viele neue Ideen demnächst in den diversen Turnstunden in die Tat umgesetzt werden.

Anhand der Fotos könnt ihr euch selber ein Bild von unserem Wochenende machen!

Veronika

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